Die Förderrichtlinie des Landes Berlin „Inklusionstaxi“ ist genehmigt worden.

Gefördert wird die Anschaffung eines Inklusionstaxis und der Umbau eines vorhandenen Taxis zum Inklusionstaxi. Die einmalige Projektförderung kann für den Umbau vorhandener Fahrzeuge zu bzw. für die Anschaffung von Inklusionstaxis bis zu einem Höchstbetrag in Höhe von 15.000,00 Euro (ohne Umsatzsteuer) betragen. Für eine Förderung muss eine gültige Taxikonzession für Berlin vorliegen, ein Eigentumsnachweis des förderfähigen Fahrzeugs oder die Genehmigung des Eigentümers zum Umbau bzw. ein Kaufangebot. Das förderfähige Fahrzeug darf nur eine Erstzulassung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als 12 Monate zurückliegend besitzen. Diese Förderrichtlinie tritt nach Veröffentlichung in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2021. Die Berliner Taxiunternehmen können ab sofort Anträge einreichen und mit der Bereitstellung von Inklusionstaxis aktiv ihren Anteil an einem inklusiven Berlin leisten.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir allen Interessanten zur Verfügung. Meldet euch bitte in der Geschäftsstelle oder per E-Mail.

Vorstand

Pressemitteilung des Landesamt für Gesundheit und Soziales

2019-10-23T20:50:09+00:00November 9, 2018|

Treffen mit Frau Gesine Lötsch (Die Linke )

Auf Initiative des Innungsmitglieds Heinz Werner kam es zu einem Treffen mit der Bundestagsabgeordneten Gesine Lötsch ( Partei Die Linke ) in ihrem Bürgerbüro in Hohenschönhausen. Von der Taxiinnung nahmen der 2. Vorsitzende Rolf Feja sowie das Innungsmitglied Michael Klewer als Vertreter der Gruppe der Mehrwagenbetriebe teil. Nach einer kurzen Vorstellung nahm das Gespräch sofort Fahrt auf. Kollege Klewer stellte sehr eindringlich die Probleme des Gewerbes mit dem Fahrdienstleister Uber durch illegal operierende Mietwagen mit Betriebssitz in Brandenburg dar. Unter dem Deckmantel des technischen Fortschritts ( Möglichkeit der Rufumleitung ) wird die Rückkehrpflicht von Mietwagen zum Betriebssitz komplett unterlaufen. Im Bereich TXL sind die Toyota Prius zu Hauf anzutreffen wie sie sich für einen eventuellen Folgeauftrag bereithalten. Ein klarer Verstoß gegen die gesetzliche Rückkehrpflicht. Kollege Feja informierte die Abgeordnete Gesine Lötsch über die politischen Aktivitäten der Innung ( Treffen mit Harald Wolf Die Linke, Timo Schopf SPD, Oliver Frederici CDU, Harald Moritz Die Grünen ). Ein großer Wunsch des Gewerbes an die Politik ist die Verhinderung einer zu großen Reform des PBeFG, ein Fakt der immer mehr in den Fokus von gewissen Parteien ( FDP, CDU )rückt. Hier hat die Arbeit der Lobbyisten von Uber schon enorme Wirkung gezeigt. Von Seiten der „Innung“ wurde noch einmal sehr deutlich die sehr unsoziale Ausrichtung von Uber ( Ausschluss von bestimmten Bevölkerungsgruppen wie Behinderte und älteren Menschen ohne App ) in den Vordergrund gestellt. Frau Gesine Lötsch versprach, sich auf Bundesebene in dem Ausschuss Verkehr, wo sie den Vorsitz hat, für die Beibehaltung des PBeFg in seiner jetzigen Form einzusetzen. Desweiteren wollte sie auf der Landesebene Brandenburg mit dem zuständigen Minister Görke der Partei der Linken die Problematik Mietwagen / Fehlende Kontrolle erörtern.
Ein weiteres Gespräch wird zum Anfang des Jahres 2019 angestrebt, um sich über mögliche Ergebnisse oder Lösungen auszutauschen.

Rolf Feja

2019-10-23T20:52:48+00:00September 21, 2018|

Oliver Friederici zu Besuch bei Taxi Zentrum.

Am Donnerstag den 30.08.2018 kam Oliver Friederici zum Taxi Zentrum in der Persiusstraße. Der CDU Politiker, der nicht nur der verkehrspolitische Sprecher seiner Fraktion ist, sondern auch der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus ist, war einer Einladung der „Innung“ zu einem gewerbepoltischen Austausch gefolgt. Von Taxi Berlin hat Jens Schmiljun an diesem Treffen teilgenommen. Nachdem die aktuellen Themen Uber, Digitaler Rufbus und Berliner Taxitarif in Berlin abgearbeitet waren, stellte Jens Schmiljun Oliver Friederici die Funkzentrale vor. Oliver Friederici zeigte sich beeindruckt, wie weit die Digitale Welt bereits im Taxigewerbe angekommen ist. Ein Folgetreffen ist im Herbst geplant.

Leszek Nadolski

2019-10-23T20:53:08+00:00August 31, 2018|

Treffen mit Tino Schopf (SPD).

Die Problematik des Berliner Taxigewerbes sind dem SPD Politiker sehr bekannt, trotzdem nutzen wir jede Möglichkeit, um uns regelmäßig mit ihm auszutauschen. Auf der Agenda standen unter anderem die Uber Problematik, der neue Tarif, Coupon und Kreditkartengebühren sowie das neuste Sorgenkind des Berliner Taxigewerbes das von der Senatsverwaltung genehmigte Projekt der BVG und Mercedes „Digitaler Rufbus“ auch als BerlKönig bekannt. Hier haben wir sehr kritisch nochmal darauf hingewiesen, dass noch ein zusätzlicher „Ride-Sharer“ ein weiterer Schritt Richtung Verkehrsinfarkt der Stadt Berlin ist. Weiterhin haben wir für das Taxigewerbe klargestellt, dass eine Absenkung der Coupongebühren ohne finanzielle Kompensation in einer neuen Tarifordnung betriebswirtschaftlich nicht darstellbar ist.

Beim Thema Uber haben wir unsere Besorgnis über die weiter stark ansteigenden Zahlen an Mietwagen in Berlin angesprochen. Wir haben unsere Auffassung dargelegt, das Uber ein Geschäftsmodell ist, dass eine vergleichbare Dienstleistung wie Taxen anbietet, ohne dass diese sich an die für den Taxiverkehr geltenden Regeln, wie Fiskaltaxameter, Tarifpflicht etc. halten müssen. Wir haben klar gestellt, dass diese Situation für unser Gewerbe zunehmend eine existentielle Bedrohung darstellt und Herrn Tino Schopf gebeten die Haltung und die geplanten, konkreten Handlungen des Regierenden Senats zu diesem Thema, in einer schriftlichen Anfrage, in Erfahrung zu bringen. Hierzu hat sich Herr Schopf gerne bereit erklärt. Es entstand ein reger Gedankenaustausch und die Hoffnung hier endlich einer alle Seiten zufrieden stellenden Lösung näher zu kommen.

Leszek Nadolski

2019-10-23T20:53:17+00:00August 29, 2018|

Einladung in die amerikanische Botschaft

Am 09. August lud, der in Deutschland amtierender US-Botschafter, Richard Grenell die Berliner Taxifahrerinnen und Taxifahrer zu sich in die Botschaft ein. Während unseres Aufenthalts führten wir einige interessante Gespräche, auch über die derzeitige weltpolitische Problematik. Dabei ist natürlich auch der Handelskonflikt der beiden großen Wirtschaftsmächte USA und Europa zur Sprache gekommen, bei der der Botschafter, die von den USA eingeführten Tarife damit verteidigte, dass es deutliche höhere Barrieren zu überwinden gibt, Produkte aus den USA nach Europa zu schicken als anders herum. Außerdem wurde auch ein weiteres für das Berliner Taxigewerbe zentrales Thema angesprochen, nämlich der Konflikt zwischen den Taxifahrern und UBER in Deutschland. Hier konnten wir die Art und Weise der UBER Expansion in Deutschland anprangern und aufzeigen, welche Methodiken sie in der Praxis eingesetzt haben und immer noch einsetzen. Es gab die klare Botschaft von uns, dass jeder Konzern sich an die Gesetze und Ordnungen des jeweiligen Landes halten soll, damit ein fairer Wettbewerb gewährleistet werden kann. Etwas mit was sich die USA gleichsetzt. Alles in allem war es von unserer Seite aus ein erfolgreicher Besuch und wir bedanken uns herzlichst für die Einladung. Ob unsere Meinungen Früchte tragen werden und vielleicht weitergegeben werden, zeigt sich in der Zukunft.

Leszek Nadolski

Foto US-Botschaft

2019-10-23T20:54:24+00:00August 11, 2018|

Londoner Taxis kommen nach Berlin

Der britische Hersteller der Londoner Taxis LEVC hat heute die Vertreter der Wirtschaft, Politik sowie des Taxigewerbes in die Britische Botschaft eingeladen, um ihr neustes Taxikind vorzustellen. Von der Form erinnert das Fahrzeug stark an die berühmten Londoner schwarzen „Black Cab“ Taxen. Angetrieben wird das Modell aber von einem Elektromotor mit einer Fahrreichweite um die 130 Kilometer. Bei Bedarf kann das Fahrzeug jedoch auch von einem Benzin-Verbrenner unterstützt werden. Für Rollstuhlfahrer ist in dem Auto extra eine Rampe eingebaut, was für das Berliner Projekt Inklusion von Vorteil ist. Ein Manko ist jedoch, dass eine direkte Kommunikation mit dem Fahrgast leider nicht möglich ist, weil der Fahrer in einer Glaskabine sitzt und nur über eine Sprechanlage mit seinem Gast reden kann. Eine Bezahlung mit der Kreditkarte mit dem gängigen Berliner Terminals ist daher sehr schwierig, vor allem weil der Schlitz in der Glaskabine zu klein ist, um über dieses, das Terminal an den Fahrgast weiterzugeben. Hier muss der Fahrer dann extra aus dem Wagen aussteigen. Und obwohl in dem Wagen Platz für bis zu sechs Personen ist, kann der Einstieg für gehbehinderte Menschen sich als schwierig erweisen.

Das Berliner Taxigewerbe hätte 1-2 Fahrzeuge gern zum Testen bekommen, um die Alltagstauglichkeit genauer zu testen und um zu prüfen, ob sich unsere Bedenken als wahr erweisen.

Mit 59.000 Euro in der Basisversion soll das Taxi kosten ist, aber aus unserer Sicht ist das im Vergleich mit anderen Hersteller schon ein stolzer Preis. Wir werden bald sehen können, ob der Wagen diesen Preis wert ist.

Leszek Nadolski

2019-10-23T20:59:16+00:00Juli 5, 2018|

Außerordentliche Mitgliederversammlung 2018

Am 02.07.2018 fand in der Fahrzeugvertriebsgesellschaft M.C.F Motor Company in der Stralauer Allee eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Innung statt. Zweck der von der Oppositionsgruppe rund um das Vorstandsmitglied Stephen Berndt ausgerufenen Versammlung war es, den geschäftsführenden Vorstand abzuwählen. Jedoch wurde dieses Ziel schon kurz nach einer Begrüßung des 1. Vorsitzenden Nadolski zur Eröffnung der Veranstaltung durch einen Antrag des Mitgliedes Knupper vereitelt. Dieser beantragte, dass die Abwahlanträge von der Tagesordnung zu streichen wären. Nach einer intensiven Diskussion wurden dann auch daraufhin beide Anträge mit sehr großer Mehrheit (77/78 Ja, 21Nein, 0 Enthaltungen) von der Tagesordnung gestrichen. Danach Stand nur noch der Antrag seitens des geschäftsführenden Vorstands zum Ausschluss von Stephan Berndt aus der Innung auf dieser. Trotz einem sehr emotionalen Appell seitens Petra Gansauge an beide Gruppen doch zur Vernunft zu kommen und die persönliche Abneigung beider Parteien zum Wohle der Innung beiseite zu legen, konnte keine Einigung erzielt werden. Auch vor dieser Wahl kam es zunächst zu heftigen Diskussionen, doch konnten diese die Wahlen nicht verhindern und es wurde mit einer Mehrheit (68 Ja, 24 Nein, 5 Enthaltungen) dem Antrag zugestimmt. Stephan Berndt, erzürnt über das Ergebnis, erwies sich als schlechter Verlierer, indem er die anwesenden Mitglieder als dumm betitelte, die das große Ganzen nicht überblicken könnten. Im Anschluß gaben auch die Vorstandsmitglieder Pehlivan, Tampfel, Yilmaz, Klewer sowie der Schatzmeister Karaoglu ihren Rücktritt bekannt. Der geschäftsführende Vorstand bedauert diesen Schritt außerordentlich, wünscht den betroffenden Personen jedoch alles Gute für die Zukunft.

2019-10-23T20:54:49+00:00Juli 3, 2018|

118 Jahre Innung!

Am 12. Juni 1900 fand die Gründungsversammlung der Personen-Lohnfuhrwerks-Innung der Vorgänger der heutigen „Innung“ statt. Seit 118 Jahren hat sich die Innung des Berliner Taxigewerbes e.V. als Partner des Berliner Taxigewerbes gesehen und sich für die Belange des Berliner Taxigewerbes eingesetzt. War es zu Beginn das Problem das an den Warteplätzen genügend Wasser für die Droschkenpferde vorhanden war, wurden später die Telefonnummern der Taxirufsäulen im Berliner Telefonbuch auf der zweiten Seite platziert. Der Erhalt von bestehenden Taxiplätzen sowie die Einrichtung von neuen Taxiplätzen war über die gesamte Zeit ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der „Innung“. Auch wurde die „Innung“ als Ansprechpartner für die Behörden in der gesamten Zeit gesehen. Sollten die Taxitarife neu definiert werden oder Zulassungsvoraussetzung für die P-Schein-Prüfung verändert werden, stets wurde um eine Stellungnahme der Innung gebeten.

Von der Pferdedroschke damals bis zur Taxiapp heute hat das Berliner Taxigewerbe für die Mobilität der Berliner Bevölkerung gesorgt.

Wir sind verlässlich und modern

Vorstand

2019-10-23T20:55:17+00:00Juni 12, 2018|

Brückentag für den 11. Mai 2018

In dieser Woche bleibt unsere Geschäftsstelle am Freitag den 11 Mai 2018 geschlossen. Ab dem 14.Mai sind wir zu den normalen Geschäftszeiten für Sie da.

 

Vorstand

2019-10-23T20:57:41+00:00Mai 8, 2018|

Neue Taxipreise beantragt

Die Preiserhöhung fällt sehr moderat aus, da die Autokosten, insbesondere die Kraftstoffpreise in den letzten Jahren insgesamt relativ stabil geblieben sind.

Die Mindestlohnerhöhung zum 01.01.2017 von 8,50 EUR auf 8,84 EUR muss (nachträglich) ausgeglichen werden und das Wegfallen der Kreditkarten-Gebühren erfordert das Einpreisen der Kosten dieser bargeldlosen Zahlungen in den allgemeinen Taxitarif.

Der neuen Herausforderung „Inklusionstaxi“ sind wir mit der Erhöhung der Wartezeit und einer weiteren Fassung des Zuschlags für Großraumtaxis begegnet („Ab der fünften Person, und für Gegenstände und Hilfsmittel, für deren Unterbringung ein Großraumtaxi erforderlich ist).

Folgende Betriebskostenhaben sich erhöht und müssen in den Taxitarif eingearbeitet werden:

  • Die laufenden Kosten für den Fiskaltaxameter (seit dem 01.01.2017 Vorschrift)
  • Die Kostenentwicklung der Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung
  • Der Preisanstieg bei den Reparaturkosten

Weitere Gründe für eine Fahrpreiserhöhung:

  • Die politischen Diskussionen um Dieselfahrverbote führen zu einem dramatischen Preisverfall älterer Dieselfahrzeuge und damit zu einer massiven Kapitalvernichtung im Taxigewerbe.
  • In großem Maße illegal arbeitende Mietwagen bewirken einen mittlerweile spürbaren Auftragsrückgang im Taxigewerbe.
  • Das ständig sinkende „Umlauftempo“ Berliner Taxen., wofür aktive und passive Maßnahmen der Behörden verantwortlich sind.

Stephan Berndt

Tarifvorschlag 2018

Berlin

alt

neu

Grundpreis

für Winker und Einsteiger

3,90 €

3,90 €

Kurzstrecke

5,00 €

6,00 €

Kilometerpreis

0-7 km

2,00 €

2,20 €

ab 7 km

1,50 €

1,65 €

Zuschläge:

ab der 5. Person

5,00 €

5,00 €

für Gegenstände und Hilfsmittel, für deren
Unterbringung ein Großraumtaxi erforderlich ist

neu

5,00 €

Flughafengebühr

0,50 €

0,50 €

sperriges Gepäck

1,00 €

1,00 €

Coupon- und Rechnungsfahrten

1,50 €

1,50 €

Kartenzahlungen

1,50 €

entfällt

Wartezeitunterdrückung

1 Minute

1 Minute

vom Kunden veranlasste Wartezeit ab der 2. Minute

pro Stunde

30,00 €

36,00 €

je Minute

0,50 €

0,60 €

2019-10-23T20:59:33+00:00April 25, 2018|
Nach oben