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Wahlprüfstein für die FDP

2021-09-11T18:09:32+00:00September 11, 2021|

Nach Besuchen der Berliner SPD, CDU und der Linken hat uns zwei Wochen vor den Wahlen auch der Fraktionsvorsitzende der Berliner FDP, Sebastian Czaja, in der Persiusstraße besucht, um sich den Fragen des Berliner Taxigewerbes zu stellen. Unsere Sorgen, Nöte und was uns wohlmöglich alles in der Zukunft erwartet, konnten wir mit Ausdruck vermitteln. Wir haben nochmal deutlich gemacht, dass wir ein wichter Bestandteil des ÖPNV sind und als solcher für die individuelle Mobilität der Berliner sorgen. Daher ist es wichtig, dass die Politik sicherstellt, dass es zu einem fairen Wettbewerb kommt. Besonders auch, damit wir in Zukunft weiter in dieser Form existieren können.

Es gab eine klare Aussage seitens der Verbände, dass die Lösung der Probleme auch in der Effektivität der Kontrollen der Behörden liegt. Ein Hamburger Model in Berlin hätte in kurzer Zeit für Veränderung sorgen können. Es ist doch kein Hexenwerk, mit dem wir Hamburger Effektivität nach Berlin holen können. Gerade als Hauptstadt sind wir doch in der Pflicht die besten Ideen und Umsetzungen der Nation nach Berlin zu holen und wo möglich, dem Rest der Republik als Beispielfall für gute Politik und gute Wirtschaft zu dienen.

Es bleibt abzuwarten, sollte die FDP in Berlin Verantwortung übernehmen, ob die Zusagen seitens der Politik auch umgesetzt werden.

Der Vorstand

Prüfung des Antrags auf November- Dezemberhilfen!

2021-08-29T18:29:24+00:00August 29, 2021|

Mit Bedauern und Verwunderung mussten wir feststellen, dass nach den Erkenntnissen der Mitarbeiter von Investitionsbank Berlin die wirtschaftliche Tätigkeit der Taxibranche im zweiten Lockdown weder direkt noch indirekt über Dritte anerkannt werden.

Ein Berliner Taxiunternehmen erzielt seine Umsätze überwiegend damit, Kunden von Hotels, Restaurants, Clubs und Kultureinrichtungen zu fahren. Aufgrund der Schließungen, ist daher der Umsatz der Taxibetriebe im November und Dezember 2020 massiv eingebrochen.

In der Regel wird ein Berliner Taxiunternehmen von seinen Fahrgästen beauftragt und bezahlt. Da diese aber durch den Lockdown wenig bis kaum ein Taxi beanspruchen mussten, um zum Bahnhof, Flughafen, Hotel oder weitere Orte zu erreichen, stand das Taxigewerbe mit weiterlaufenden Kosten geduldig und still auf den nächsten Auftrag. Trotzdem werden die Taxiunternehmen weder direkt noch indirekt als Betroffene anerkannt?

Wie oben jedoch ausgeführt, wurden durch den Lockdown der Handel und die Dienstleistungsbranche   eingeschränkt, ein Taxi Service in Anspruch zu nehmen. Es bedarf deshalb unserer Meinung nach keine mentalen Gymnastikübungen, Mühe und Anstrengungen, diesen Zusammenhang zu erkennen.

Daher bitten wir die Verantwortlichen bei der Prüfung der Anträge für November- Dezemberhilfen dies mit zu bedenken und keine Zweiklassengesellschaft zu schüren.

Der Vorstand

Die Linke bei der „Innung“

2021-08-01T14:16:03+00:00August 1, 2021|

Auf Einladung der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V. stellte sich am 30.07.2021 Bürgermeisterkandidat und Kultursenator Klaus Lederer und der verkehrspolitische Sprecher Kristian Ronneburg von der Partei „die Linke“ unseren Fragen und Anmerkungen zum Berliner Taxigewerbe vor dem Hintergrund diverser Neuerungen, Veränderungen und den anstehenden Wahlen.

Zunächst demonstrierte Innungsvorstand. D. Baltrusch ein rollstuhltaugliches Großraumfahrzeug mit Elektroantrieb als mögliches Inklusionstaxi. Anschließend führte Vorstandsmitglied C. Reichert, der das gesamte Treffen moderierte, den Gast durch das Taximuseum. In der anschließenden Gesprächsrunde, an der auch I. Jaxtheimer, A. Vahdati, B. Töpfer et. al. als Vorstände anderer Verbände teilnahmen, werden einzelne Arbeitsfelder des Taxigewerbes in Form einer Präsentation vorgestellt.

Selbstverständlich kamen hier auch die bekannten Problemfelder wie der Flugplatz BER, „alternative“ Anbieter oder die Halteplatzsituation zur Sprache. Im Ergebnis ist der Senator nicht nur offen für die Übernahme des Hamburger Modelles, um den Wildwuchs alternativer Personenbeförderungsanbieter mit Ihren geduldeten oder gar geförderten Verstößen gegen Wettbewerbsrecht, Arbeitsrecht oder Sozialrecht einzudämmen.

Er stimmt mit uns überein, dass wir angesichts des neuen PBefG mutige Politiker brauchen, die dieses als Chance begreifen und schließlich auch konsequent durchsetzen.

Lobend hob er hervor, wie wir als Gewerbe die Impffahrten organisiert haben. Es wäre mit dem vermutlich zweistelligen Millionenbetrag hierfür zwar eine Menge Geld ausgegeben worden, das hier aber „mal richtig gut angelegt“ worden sei.

Während des Smalltalks am Rande stellte sich heraus, dass Lederer gerne Taxi fährt, was er mit einer vorhandenen Bestell-App unterstrich, die ihm aber ständig mit Angeboten für alternative Beförderungsmöglichkeiten auf die Nerven gehe. „Wenn ich Taxe fahren will, dann will ich eine Taxe haben und nicht zig andere Angebote!“ Sprach’s und erhielt postwendend Hilfe beim Löschen der App und der Installation von „taxi.eu“. Insofern war das Treffen mit Klaus Lederer durchaus App-wechlungsreich.

Der Vorstand

Laden am BER – auch ohne LDS-Ortskunde

2021-07-21T19:15:25+00:00Juli 21, 2021|

Der Landkreis LDS hat mitgeteilt, dass er im Vorgriff auf die gesetzlichen Änderungen, die am 01.08.2021 in Kraft treten, bereits ab sofort auf die erweiterte Ortskunde für Berliner Taxifahrer verzichtet wird. Diese Prüfung wird durch einen Fachkundenachweis ersetzt, wobei die Einzelheiten hierfür noch nicht festgelegt sind.

Das bedeutet, dass ab sofort am Flughafen BER auch Fahrer eingesetzt werden können, die zwar eine gültige FzF für den Pflichtfahrbereich Berlin besitzen, aber noch nicht die bisher erforderliche erweiterte Ortskundeprüfung für den Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) abgelegt haben.

Um allen potenziellen Fahrgästen am Flughafen BER die Möglichkeit zu geben, ohne längere Wartezeit eine Taxe zu bekommen, sind wir von der zuständigen Behörde gebeten worden an die Taxiunternehmer zu appellieren die eine bestehende Ladeberichtigung für BER besitzen sich dort regelmäßig bereitzuhalten.

Der Vorstand

Berlin elektrisiert!

2021-06-30T04:09:12+00:00Juni 30, 2021|

Ab dem 01.07.2021 wird das Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität WELMO“ der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe um ein weiteres Modul ergänzt. Zukünftig können sich Taxibetriebe die Anschaffung von rein batterieelektrisch betriebenen oder Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die als Taxis zum Einsatz kommen, mit bis zu 15.000 Euro je Fahrzeug fördern lassen. Zusätzlich fördert das Land Berlin Beratung und Ladeinfrastruktur.
Der Umstieg auf Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Klima- und Gesundheitsschutz im Verkehr, davon ist auch Wirtschaftssenatorin Ramona Pop überzeugt:
„Mit dem neuen WELMO-Fördermodul wird der Berliner Taxibranche einen attraktiven Anreiz zur Elektrifizierung ihrer Flotten geboten. Mit der Förderung können sowohl gesundheitsschädliche Stickoxide, wie auch der CO2-Ausstoß wirksam reduziert werden. Vom grünen Strom in der Batterie profitieren Umwelt und Klima.“
Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der IBB Business Team GmbH stellt die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO bei Berlin Partner interessierten Taxi-Unternehmen das neue WELMO-Modul in einer Online-Veranstaltung vor:
Mittwoch, 7. Juli 2021 von 13:30 – 14:30 Uhr
Agenda:
Vorstellung WELMO-Taxi-Programm
Antragsprozess
Kurzer Erfahrungsbericht aus der e-Taxi Praxis
Wie sehen die Kosten eines eFahrzeuges im Lebenszyklus aus?
Fragen & Antworten
Der Vorstand

Taxigewerbe zum Anfassen

2021-06-05T11:15:25+00:00Juni 5, 2021|

Am Freitag, den 04.06.2021, haben wir die Chance ergriffen und Frau Franziska Giffey (SPD) sowie Read Saleh (SPD) die Vielfältigkeit und die Kompetenz unseres Gewerbes in der Persiusstraße vorgeführt. Teil der Präsentation war nicht nur unser Einsatz für die Impffahrten, in welchen wir unsere Zuverlässigkeit und Ausdauer über mehrere Wochen bewiesen haben, sondern auch wie der tägliche Alltag von uns aussieht. Die geübte Routine auf welche sich tausende Menschen in Berlin jeden Tag verlassen und welche die individuelle Mobilität der Mitbürger sichert, beeindruckte unsere Gäste. Weitere Teile der Vorführung waren unsere Projekte Elektrotaxi, London-Taxi und die CKB Buslinien im dünnbesiedelten Raum, welche die Politiker nicht nur mit ihrer Vielfalt beeindruckt haben, sondern auch mit ihrer Reichweite. Anschließend kam es noch zu einem intensivem Austausch, in welchem wir nicht nur Fragen beantwortet haben, sondern auch unsere Sorgen und Nöte vermitteln konnten. Alles in allem war es ein gelungener Austausch, in welchem viel Hoffnung für die Zukunft geschaffen wurden. Über zukünftige Treffen werden wir euch berichten.
Der Vorstand

„ich bin geimpft“

2021-05-30T07:03:34+00:00Mai 30, 2021|

„ich bin geimpft“, mit diesem Slogan wirbt Berlins Taxi-Gewerbe mit Impfaufklebern für noch mehr Sicherheit.

Nach Mundschutz und Trennschutz starten wir damit jetzt die dritte Stufe zur Sicherstellung der Gesundheit unserer Fahrgäste. Wir führen die „ich bin geimpft“ Kampagne durch, um unsere Fahrgäste darauf hinweisen, dass die Fahrer entweder bereits beide Impfungen erhalten haben oder eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben.  Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, dass wir langsam zur Normalität zurückkehren.

Die Aufkleber sind kostenlos bei uns in der Geschäftsstelle abzuholen, aber nicht vergessen:

Geimpfte müssen ihren Impfausweis oder ein ähnliches Dokument vorweisen, aus dem hervorgeht, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Komplizierter ist der Nachweis für Genesene. Es gibt keinen speziellen „Genesenen-Ausweis“. Als genesen gilt, bei wem die Infektion mindestens 28 Tage bis maximal 6 Monate zurückliegt. (ein positives PCR-Testergebnis). Wir berufen uns dabei auf den Stand der Wissenschaft und Einschätzungen des Robert Koch-Instituts, das bei genesenen Personen von einer Immunität gegen das SARS-CoV-2-Virus von maximal sechs Monaten ausgeht.


Also Aufkleber abholen und sichtbar auf der Trennschutzscheibe platzieren.

Der Vorstand

Mit dem Taxi zum Corona-Impfzentrum

2021-04-06T17:10:49+00:00April 6, 2021|

Ab sofort können Berlinerinnen und Berliner, die über 70 Jahre sind und einen Impftermin haben, direkt online unter https://www.taxi-berlin.de ein Taxi für die Impffahrt bestellen. Sie werden dann kostenlos zum jeweiligen Impfzentrum und wieder nach Hause gefahren. Die Kosten der Taxifahrt werden hierfür von der Senatsverwaltung übernommen. Außerdem wurde wegen verstärkter Nachfrage, vor allem von Senioren, nach solchen Fahrten in die Berliner Impfzentren von Taxi Berlin zusätzliche Telefonnummern für solche Bestellungen freigeschaltet. Neben der bisherigen Nummer 030/202020 ist die Taxi-Zentrale nun auch über 030/230023, 030/261026 und 030/443322 zu erreichen. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wird aber empfohlen, das Taxi direkt online zu buchen. https://www.taxi-berlin.de

Der Vorstand

Frohe Ostern!

2021-04-02T12:43:18+00:00April 2, 2021|

Es ist unfassbar, wie sich im Laufe des vergangenen Jahres die ganze Welt verändert hat. Auch wir müssen mit den neuen Herausforderungen umgehen. Wo das Stillstehen angesagt ist, behalten wir Ruhe, denn mit Bedacht werden wir auch diese Situation bewältigen. Trotz der schweren Zeit die gerade hinter uns liegt, wünschen wir allen unseren Mitgliedern, Freunden und Geschäftspartnern von ganzem Herzen alles Gute, Geduld und Willenskraft! Halten Sie durch, nehmen Sie den Kopf hoch, und vor allem bleiben Sie gesund! Sobald alles überstanden und die große Impfkampagne erledigt ist, sind wir alle wieder mit voller Energie und Leidenschaft da. Genügsamkeit bedeutet, gerade genug zu haben und dennoch – oder gerade deshalb – glücklich zu sein. Zeiten der Genügsamkeit kommen immer wieder. Glücklich, wer ihren Wert erkennt. In diesem Sinne wünschen wir eine schöne Osterzeit mit vielen bunten Ostereiern und einer kleinen Osterfeier im Kreise der Familie!

Der Vorstand

London-Taxi

2021-03-19T17:32:56+00:00März 19, 2021|

Was daher kommt wie ein London-Taxi ist auch eines. Es enthält allerdings ein paar für unser Gewerbe sinnvolle Neuerungen durch die Firma LEVC. Serkan Demir, Innungsmitglied seit 2017, kann mit dem Erwerb des fünftausendsten Modells dieser Kleinserie nun sein Geschäftsfeld auch als Inklusionstaxi erweitern. Durch die Höhe des Wagens können Herrschaften während der Fahrt nicht nur ihren Zylinder aufbehalten, sondern es können auch komplett besetzte Rollstühle befördert werden. Eine Zwischenwand macht aus dem Fahrzeug sogar ein pandemietaugliches Hygienetaxi. Den Antrieb besorg ein „eCity-Range-Extender-Antriebsstrang“, dessen reine Stromreichweite bei ca. 101 km (Gesamtreichweite ca. 500 km) liegt und somit für eine ganze Schicht reichen sollte. Finanzierungshilfe konnte sich Serkan bei unserem Berliner Senat holen, der solche Projekte mit bis zu 15000,- € subventioniert. Hier konnte Serkan den gesamten Betrag beanspruchen. Mit Blick auf die Altersstruktur unserer Gesellschaft hat er eine perspektivisch sinnvolle Geschäftsentscheidung getroffen: E-Taxi, Inklusionstaxi – das EI-Cab.

Der Vorstand

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