Über nadolski

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Mitgliederversammlung 2023

2023-09-17T16:24:36+00:00September 17, 2023|

Wir möchten alle Mitgliederinnen und Mitglieder informieren, dass am Freitag den 01.12.2023 um 18:30 Uhr unsere jährliche ordentliche Mitgliederversammlung stadt finden wird. Standort: Seniorenklub Lindenufer, Mauerstraße 10A in 13597 Berlin Spandau. Die Einladung und die Tagesordnung werden allen Mitgliedern persönlich zugeschickt. Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Euch.

Der Vorstand

Taxi-Mord – Prozessbeginn

2023-08-27T17:19:49+00:00August 27, 2023|

Am Dienstag, den 29. August 2023, beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder unseres Kollegen Mustafa Akan. Mustafa wurde am Gründonnerstag, am Morgen des 6. April 2023, in der Brahmsstraße in Grunewald auf bestialische Weise ermordet. Kurz zuvor hatte er am Südkreuz noch gefragt, in welche Reihe er sich mit seinem Taxi stellen soll. Es ist schockierend und unverständlich, wie völlig grundlos tödliche Gewalt gegen einen unserer Kollegen ausgeübt wurde – ein freundlicher Kollege, der nur einen Fahrgast durch Berlin befördern wollte.

Wir werden den Prozess, der bis Ende September andauert, aufmerksam verfolgen und erwarten eine gerechte Strafe für den Täter, dem auch der Mord an einer Frau zwei Tage zuvor in Belgien zur Last gelegt wird. Er soll nie wieder die Möglichkeit haben, andere Personen zu attackieren. Mustafa Akan hinterlässt eine Frau und seine zwei Kinder, 15 und 22 Jahre alt; beide haben den Wunsch zu studieren. Wir rufen weiter dazu auf, Unterstützung unter dem Stichwort „AKAN“ der Familie von Mustafa zukommen zu lassen.

Spendenkonto

Gustav-Hartmann-Unterstützungsverein e. V.

Berliner Volksbank eG
IBAN DE69 1009 0000 5416 3040 00

BIC BEVODEBB

Stichwort „AKAN“

Sommertour Part III

2023-08-14T16:16:51+00:00August 13, 2023|

Gemeinsam mit Hermann Waldner von Taxi Berlin und Armin Dötsch von der SoVD konnten wir für diesen Sommen einen dritten Gesprächstermin bei der Senatorin Franziska Giffey vereinbaren. Franziska Giffey zeigte sich den Problemen des Berliner Taxigewerbes gegenüber sehr aufgeschlossen. Angesprochen wurden die Festpreise für Taxifahrten; hier wird es wohl zeitnah eine Lösung geben. Weitere Anliegen der Taxi-Innung waren die Fortsetzung des Elektrifizierungsprogramms der Berliner Taxiflotte. Inzwischen gibt es 150 Elektrotaxis. Das Förderprogramm soll fortgesetzt werden. Um die Taxiflotte bis 2030 CO2-neutral zu gestalten, sollen auch Wasserstoff-Taxis als Übergangslösung eingeführt werden. Die Berliner Taxi-Innung wird versuchen, Erprobungsfahrzeuge zu organisieren, um die Alltagstauglichkeit zu demonstrieren. Leszek Nadolski: „Alles, was hilft, das Taxi CO2-neutral zu gestalten, müssen wir nutzen, um unsere Ziele eines CO2-neutralen Taxigewerbes schnell zu erreichen. Wir Taxifahrer*innen wollen unseren Beitrag zur Klimaneutralität leisten.“

Ein weiteres Thema war die Ausweitung der Inklusionstaxen. In Berlin gibt es inzwischen 80 dieser Taxis. Nach einer Studie der FU Berlin werden in Berlin jedoch ca. 250 Inklusionstaxen benötigt, um Menschen mit Mobilitätseinschränkungen diesen Teil des ÖPNV anbieten zu können. Auch dieses Programm soll weiter gefördert werden. Ein großes Problem besteht darin, dass viele mobilitätseingeschränkte Menschen nicht wissen, wie sie ein solches Taxi bestellen können. Armin Doetsch vom SoVD sagt: „Uns erreichen viele Anrufe unserer Mitglieder, die berichten, dass es sehr schwer ist, ein Inklusionstaxi vorzubestellen.“ Deshalb müssen hier schnellstmöglich Projekte ins Leben gerufen werden, die eine einfachere Bestellung von Inklusionstaxen ermöglichen.

Auch das leidige Thema der illegalen Personenbeförderung durch nicht ordnungsgemäß angemeldete Fahrzeuge, die über Plattformbetreiber wie Uber oder Bolt vermittelt werden, wurde angesprochen. In Berlin gibt es derzeit ca. 5.400 Taxis und etwa 4.500 gemeldete Mietwagen. Hermann Waldner wies darauf hin, dass es aber mindestens noch etwa 2.500 illegal nicht gemeldete Fahrzeuge gibt, die ohne Steuern zu zahlen in Berlin unterwegs sind. Zum Vergleich: In Hamburg gibt es etwa 2.300 Taxis, aber nur 700 Mietwagen. Er forderte die Wirtschaftssenatorin auf, die geltenden Gesetze durchzusetzen und die Kontrollen im gewerblichen Personenbeförderungsgewerbe deutlich zu intensivieren. Bei Polizeikontrollen würden von zehn kontrollierten Mietwagen neun sofort stillgelegt werden.

Franziska Giffey und ihr Team waren den Problemen und Wünschen der Berliner Taxifahrer*innen sehr aufgeschlossen und wollen sich für die Taxis in Berlin stark machen.

Leszek Nadolski

Sommertour Part II

2023-07-27T19:14:56+00:00Juli 27, 2023|

Im Rahmen der Berliner Sommertour besuchten wir gemeinsam mit Helgerd Schilbach von der BKL – Berliner Krankentransportleitstelle GmbH die Berliner Gesundheitssenatorin Dr. Ina Czyborra. Gesprächsthemen waren die neue Preisvereinbarung für Krankenfahrten sowie der weitere Ausbau der Taxi-Inklusionsflotte. Auch das Thema der funktionierenden Gesundheitsversorgung der Berliner durch ein gut funktionierendes Taxi-Krankentransportsystem kam zur Sprache. Dieses kann die Kosten der Krankenkassen senken und die Rettungsdienste entlasten.

Leszek Nadolski

Taxiinnung im Gespräch

2023-07-17T11:01:29+00:00Juli 17, 2023|

Im Rahmen Ihrer Sommergespräche lud die Taxiinnung Berlin den verkehrspolitischen Sprecher der SPD Fraktion, Tino Schopf ein. Neben Ladesituation am Flughafen BER, Ausstellung von Taxi Konzessionen in Berlin, Krankentransporte und der allgemeinen Tarifpolitik des Berliner Taxi Gewerbes wurden angesprochen. Auch die weitere Elektrifizierung der Berliner Taxiflotte war ein Thema der Gesprächsrunde..

„Ziel der nächsten drei Jahre in der neuen Koalition muss es sein, einen Rundentisch aller Beteiligten im Berliner Verkehr hinzubekommen. Es muss ein Ausgleich zwischen ÖPNV, Taxi, Rad- Fuß- und Auto- Verkehr ökologisch erreicht werden“, so der Chef der Berliner Taxiinnung Leszek Nadolski.

„Wir vertrauen darauf, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen und Gespräche in den nächsten drei Jahren, während der neuen Koalitionszeit, zu positiven Veränderungen und einem ökologischen Gleichgewicht im Berliner Verkehr führen werden“, so Boto Töpfer, Vorsitzender ders Berliner Taxiverbandes Berlin Brandenburg.

Der Verkehrspolitische Sprecher SPD Abgeordnetenhaus Fraktion, Tino Schopf, bedankte sich für die informativen und produktiven Gespräche.

für den Vorstand

Leszek Nadolski

Nur E-Taxi Ladestationen

2023-08-13T19:05:18+00:00Juni 24, 2023|

Es ist soweit, die „Nur E-Taxi Ladestationen“ der Berliner Stadtwerke am Taxihalteplatz Scholzplatz und Augustenburger Platz stehen bereit zum Laden. Die reservierbaren Schnellladesäulen für Taxifahrer sind ein Pilotprojekt zur Errichtung einer exklusiven Ladeinfrastruktur für Berliner E-Taxis. Mittlerweile sind bereits 150 E-Taxis in Berlin konzessioniert und jeden Tag kommen neue hinzu. Es sind zwei weitere Standorte geplant, Moritzplatz und Möllendorfstraße.

Was muss ich tun?

1. Jetzt kostenlos auf https://ladeapp.berlinerstadtwerke.de

2. Konto-Nummer hinterlegen und Kopie der Konzesionsurkunde an: emobilitaet@berlinerstadtwerke.de senden.

Danach kann eine Ladekarte angefordert werden, die dann exklusiv für Nur E-Taxi Ladestationen genutzt werden kann.

Wie kann ich laden?

Nur mit Besitz einer Lade-App oder einer Ladekarte der Berliner Stadtwerke.

Das Laden mit Lade-Apps oder Ladekarten anderer Anbieter ist aktuell leider nicht möglich an den exklusiven E-Taxi Ladestationen.

Kann ich die Ladestation reservieren?

Ja, die App hat eine Reservierungsfunktion.

Reservierungen sind bis zu 30 Minuten vor der Anfahrt an der E-Taxi Ladestation möglich.

Wo kann ich mich hinwenden bei Fragen zur Infrastruktur oder Registrierungen?

Berliner Stadtwerke

0800 537 3000


Mo.-Fr. 8-20 Uhr, kostenfrei


emobilitaet@berlinerstadtwerke.de

Die Service Nummer ist 24/7 für technische Notfälle besetzt, aber generelle Anfragen bitte in der o.g. Zeit stellen.

Der Vorstand

Wir sagen Danke.

2023-06-06T08:15:40+00:00April 22, 2023|

Im Namen des gesamten Gustav Hartmann Unterstützungsvereins möchten wir uns ganz herzlich für die zahlreichen Spenden für unseren Kollegen Mustafa, der am 06. April einer tödlichen Gewaltattacke zum Opfer fiel, bedanken. In diesen schwierigen Zeiten der Trauer können zusätzliche Geldspenden der Familie Unterstützung bieten und ihnen helfen, ihre Situation zu bewältigen.

Der Vorstand der Gustav-Hartmann Unterstützungsvereins

Wenn die Taxen Trauer tragen

2023-04-06T16:46:22+00:00April 6, 2023|

Einmal mehr hat sich heute gezeigt, wie gefährlich unsere eigentlich auf Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft basierende Tätigkeit ist. So wurde heute am hellichten Tage im vornehmen Stadtteil Grunewald ein Kollege in seinem Taxi mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Seinen Angehörigen sprechen wir an dieser Stelle unser Beileid und Mitgefühl aus. Wir sind betroffen, denn es hätte jeden von uns treffen können. Trotzdem sind wir auch morgen wieder für Sie da.

Der Vorstand

Gemeinsame Presseinformation

2023-03-12T09:33:02+00:00März 12, 2023|

BIG direkt gesund als Landesverband der Innungskrankenkassen Berlin

Patientenbeauftragte für Berlin

Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.

Neuer Taxitarif

Unbürokratische Krankenfahrten für Versicherte der Innungskrankenkassen gesichert

Berlin. Schnelle und unbürokratische Krankenfahrten ermöglichen fünf Innungskrankenkassen ihren Versicherten in Berlin. Basierend auf dem neuen Berliner Taxitarif hat BIG direkt gesund als Landesverband der Innungskrankenkassen für ihre Kundinnen und Kunden eine neue Preisvereinbarung mit der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V. über die sogenannten einfachen Krankenfahrten abgeschlossen.

Download der Presseinformation

Offener Brief der Berliner Taxi-Innung zum offiziellen Berlinale-Sponsor Uber

2023-02-23T19:33:15+00:00Februar 23, 2023|

Offener Brief der Berliner Taxi-Innung zum offiziellen Berlinale-Sponsor Uber

Sehr geehrte Frau Senatorin Kipping,

Sehr geehrter Herr Senator für Kultur und Europa Dr. Klaus Lederer,

seit langem weisen wir als Berliner Taxi-Innung auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Konkurrenz durch Uber für unser immerhin dem ÖPNV angehörigen Taxi-Gewerbes hin.

Unsere Kritik am wirtschaftlichen Handeln von Uber bezieht sich nicht nur auf viele Aspekte des zum Teil illegalen Vorgehens des Unternehmens, sondern insbesondere auch auf die prekären Arbeitsverhältnisse bei Uber. Fahrer:innen sind einem Online-Kundenbewertungssystem ausgesetzt, welches im schlechtesten Fall zu Missbrauch führen kann, wenn von der Kundschaft „Extras“ verlangt werden. Preise und Angebote und somit auch die Vergütung richten sich nach dem Markt und die angeblich soloselbstständigen Fahrer:innen sind kaum sozial abgesichert oder ausreichend versichert. Uber treibt die online-vermittelte prekäre Arbeit „von Job-zu-Job“ voran, es gehen Sozialversicherungsbeiträge verloren, Menschen geraten in Abhängigkeit ohne sichere, planbare Einkünfte. All diese Tatsachen sind in Fachkreisen und auch dem Land Berlin längst bekannt.

Download der Presseinformation

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