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Laden am BER – auch ohne LDS-Ortskunde

2021-07-21T19:15:25+00:00Juli 21, 2021|

Der Landkreis LDS hat mitgeteilt, dass er im Vorgriff auf die gesetzlichen Änderungen, die am 01.08.2021 in Kraft treten, bereits ab sofort auf die erweiterte Ortskunde für Berliner Taxifahrer verzichtet wird. Diese Prüfung wird durch einen Fachkundenachweis ersetzt, wobei die Einzelheiten hierfür noch nicht festgelegt sind.

Das bedeutet, dass ab sofort am Flughafen BER auch Fahrer eingesetzt werden können, die zwar eine gültige FzF für den Pflichtfahrbereich Berlin besitzen, aber noch nicht die bisher erforderliche erweiterte Ortskundeprüfung für den Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) abgelegt haben.

Um allen potenziellen Fahrgästen am Flughafen BER die Möglichkeit zu geben, ohne längere Wartezeit eine Taxe zu bekommen, sind wir von der zuständigen Behörde gebeten worden an die Taxiunternehmer zu appellieren die eine bestehende Ladeberichtigung für BER besitzen sich dort regelmäßig bereitzuhalten.

Der Vorstand

Berlin elektrisiert!

2021-06-30T04:09:12+00:00Juni 30, 2021|

Ab dem 01.07.2021 wird das Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität WELMO“ der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe um ein weiteres Modul ergänzt. Zukünftig können sich Taxibetriebe die Anschaffung von rein batterieelektrisch betriebenen oder Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die als Taxis zum Einsatz kommen, mit bis zu 15.000 Euro je Fahrzeug fördern lassen. Zusätzlich fördert das Land Berlin Beratung und Ladeinfrastruktur.
Der Umstieg auf Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Klima- und Gesundheitsschutz im Verkehr, davon ist auch Wirtschaftssenatorin Ramona Pop überzeugt:
„Mit dem neuen WELMO-Fördermodul wird der Berliner Taxibranche einen attraktiven Anreiz zur Elektrifizierung ihrer Flotten geboten. Mit der Förderung können sowohl gesundheitsschädliche Stickoxide, wie auch der CO2-Ausstoß wirksam reduziert werden. Vom grünen Strom in der Batterie profitieren Umwelt und Klima.“
Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der IBB Business Team GmbH stellt die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO bei Berlin Partner interessierten Taxi-Unternehmen das neue WELMO-Modul in einer Online-Veranstaltung vor:
Mittwoch, 7. Juli 2021 von 13:30 – 14:30 Uhr
Agenda:
Vorstellung WELMO-Taxi-Programm
Antragsprozess
Kurzer Erfahrungsbericht aus der e-Taxi Praxis
Wie sehen die Kosten eines eFahrzeuges im Lebenszyklus aus?
Fragen & Antworten
Der Vorstand

Taxigewerbe zum Anfassen

2021-06-05T11:15:25+00:00Juni 5, 2021|

Am Freitag, den 04.06.2021, haben wir die Chance ergriffen und Frau Franziska Giffey (SPD) sowie Read Saleh (SPD) die Vielfältigkeit und die Kompetenz unseres Gewerbes in der Persiusstraße vorgeführt. Teil der Präsentation war nicht nur unser Einsatz für die Impffahrten, in welchen wir unsere Zuverlässigkeit und Ausdauer über mehrere Wochen bewiesen haben, sondern auch wie der tägliche Alltag von uns aussieht. Die geübte Routine auf welche sich tausende Menschen in Berlin jeden Tag verlassen und welche die individuelle Mobilität der Mitbürger sichert, beeindruckte unsere Gäste. Weitere Teile der Vorführung waren unsere Projekte Elektrotaxi, London-Taxi und die CKB Buslinien im dünnbesiedelten Raum, welche die Politiker nicht nur mit ihrer Vielfalt beeindruckt haben, sondern auch mit ihrer Reichweite. Anschließend kam es noch zu einem intensivem Austausch, in welchem wir nicht nur Fragen beantwortet haben, sondern auch unsere Sorgen und Nöte vermitteln konnten. Alles in allem war es ein gelungener Austausch, in welchem viel Hoffnung für die Zukunft geschaffen wurden. Über zukünftige Treffen werden wir euch berichten.
Der Vorstand

„ich bin geimpft“

2021-05-30T07:03:34+00:00Mai 30, 2021|

„ich bin geimpft“, mit diesem Slogan wirbt Berlins Taxi-Gewerbe mit Impfaufklebern für noch mehr Sicherheit.

Nach Mundschutz und Trennschutz starten wir damit jetzt die dritte Stufe zur Sicherstellung der Gesundheit unserer Fahrgäste. Wir führen die „ich bin geimpft“ Kampagne durch, um unsere Fahrgäste darauf hinweisen, dass die Fahrer entweder bereits beide Impfungen erhalten haben oder eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben.  Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, dass wir langsam zur Normalität zurückkehren.

Die Aufkleber sind kostenlos bei uns in der Geschäftsstelle abzuholen, aber nicht vergessen:

Geimpfte müssen ihren Impfausweis oder ein ähnliches Dokument vorweisen, aus dem hervorgeht, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Komplizierter ist der Nachweis für Genesene. Es gibt keinen speziellen „Genesenen-Ausweis“. Als genesen gilt, bei wem die Infektion mindestens 28 Tage bis maximal 6 Monate zurückliegt. (ein positives PCR-Testergebnis). Wir berufen uns dabei auf den Stand der Wissenschaft und Einschätzungen des Robert Koch-Instituts, das bei genesenen Personen von einer Immunität gegen das SARS-CoV-2-Virus von maximal sechs Monaten ausgeht.


Also Aufkleber abholen und sichtbar auf der Trennschutzscheibe platzieren.

Der Vorstand

Mit dem Taxi zum Corona-Impfzentrum

2021-04-06T17:10:49+00:00April 6, 2021|

Ab sofort können Berlinerinnen und Berliner, die über 70 Jahre sind und einen Impftermin haben, direkt online unter https://www.taxi-berlin.de ein Taxi für die Impffahrt bestellen. Sie werden dann kostenlos zum jeweiligen Impfzentrum und wieder nach Hause gefahren. Die Kosten der Taxifahrt werden hierfür von der Senatsverwaltung übernommen. Außerdem wurde wegen verstärkter Nachfrage, vor allem von Senioren, nach solchen Fahrten in die Berliner Impfzentren von Taxi Berlin zusätzliche Telefonnummern für solche Bestellungen freigeschaltet. Neben der bisherigen Nummer 030/202020 ist die Taxi-Zentrale nun auch über 030/230023, 030/261026 und 030/443322 zu erreichen. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wird aber empfohlen, das Taxi direkt online zu buchen. https://www.taxi-berlin.de

Der Vorstand

Frohe Ostern!

2021-04-02T12:43:18+00:00April 2, 2021|

Es ist unfassbar, wie sich im Laufe des vergangenen Jahres die ganze Welt verändert hat. Auch wir müssen mit den neuen Herausforderungen umgehen. Wo das Stillstehen angesagt ist, behalten wir Ruhe, denn mit Bedacht werden wir auch diese Situation bewältigen. Trotz der schweren Zeit die gerade hinter uns liegt, wünschen wir allen unseren Mitgliedern, Freunden und Geschäftspartnern von ganzem Herzen alles Gute, Geduld und Willenskraft! Halten Sie durch, nehmen Sie den Kopf hoch, und vor allem bleiben Sie gesund! Sobald alles überstanden und die große Impfkampagne erledigt ist, sind wir alle wieder mit voller Energie und Leidenschaft da. Genügsamkeit bedeutet, gerade genug zu haben und dennoch – oder gerade deshalb – glücklich zu sein. Zeiten der Genügsamkeit kommen immer wieder. Glücklich, wer ihren Wert erkennt. In diesem Sinne wünschen wir eine schöne Osterzeit mit vielen bunten Ostereiern und einer kleinen Osterfeier im Kreise der Familie!

Der Vorstand

London-Taxi

2021-03-19T17:32:56+00:00März 19, 2021|

Was daher kommt wie ein London-Taxi ist auch eines. Es enthält allerdings ein paar für unser Gewerbe sinnvolle Neuerungen durch die Firma LEVC. Serkan Demir, Innungsmitglied seit 2017, kann mit dem Erwerb des fünftausendsten Modells dieser Kleinserie nun sein Geschäftsfeld auch als Inklusionstaxi erweitern. Durch die Höhe des Wagens können Herrschaften während der Fahrt nicht nur ihren Zylinder aufbehalten, sondern es können auch komplett besetzte Rollstühle befördert werden. Eine Zwischenwand macht aus dem Fahrzeug sogar ein pandemietaugliches Hygienetaxi. Den Antrieb besorg ein „eCity-Range-Extender-Antriebsstrang“, dessen reine Stromreichweite bei ca. 101 km (Gesamtreichweite ca. 500 km) liegt und somit für eine ganze Schicht reichen sollte. Finanzierungshilfe konnte sich Serkan bei unserem Berliner Senat holen, der solche Projekte mit bis zu 15000,- € subventioniert. Hier konnte Serkan den gesamten Betrag beanspruchen. Mit Blick auf die Altersstruktur unserer Gesellschaft hat er eine perspektivisch sinnvolle Geschäftsentscheidung getroffen: E-Taxi, Inklusionstaxi – das EI-Cab.

Der Vorstand

Erneuter Taxi Protest

2021-03-13T17:32:55+00:00März 13, 2021|

Heute fand in der Berliner Scheidemannstraße eine der letzten Kundgebungen der Taxifahrer gegen die Verabschiedung des leidigen neuen Personenbeförderungsgesetzes statt. Der Auftritt war mit nur wenigen hundert Fahrzeugen sicher nicht so imposant wie auf dem 17. Juni. Aber immerhin hat man uns mit unserem Anliegen in die Bannmeile bis zum Allerheiligsten vorgelassen: dem Berliner Reichstag, dem bundesdeutschen Parlament.

Neben zahlreichen Berliner Einzelunternehmern fand die Veranstaltung der Facebook „Taxigruppe Berlin“ große Unterstützung von benachbarten Kollegen aus dem Landkreis LDS. Vertreten waren auch Mitglieder der verschiedenen Verbände wie z.B. der Taxiinnung Berlin. In den Reden wurde noch einmal dringlich auf die negativen Konsequenzen für das gesamte Gewerbe hingewiesen, das hier leichtfertig, fahrlässig oder vorsätzlich den Marktpraktiken milliardenschwerer Investoren ausgesetzt zu werden droht. Deshalb ging von dieser Stelle noch einmal der Appell an die letzten beiden gesetzgebenden Institutionen Bundesrat und Bundespräsident, diese Gesetzesvorlage in dieser Form abzulehnen.

Der Vorstand

Erneuter Taxi Protest gegen Gesetzesänderung

2021-02-20T10:09:33+00:00Februar 20, 2021|

Angemeldet zu der Protestaktion waren 500 Taxis, gekommen sind über 1500. Trotz Corona-Krise galt es, Solidarität zu zeigen und zusammen zu stehen gegen die illegale Konkurrenz durch Uber & Co. Das so viele Kolleginnen und Kollegen gekommen sind, hat trotzdem alle Überwartungen übertroffen.
Das Taxigewerbe kämpft seit Jahren gegen mehrere Eckpunkte in der geplanten Novelle des Personenbeförderungsgesetzes. Die neuste Version wurde von Bundesminister Scheuer und einer einberufenen Findungskommission auf ihrer letzten Sitzung am 19. Juni 2020 in einem Eckpunktepapier für die Modernisierung des Personenbeförderungsrechts beschlossen. Darin sollen künftig flexible Mobilitätsangebote wie Ridepooling, also per App buchbare Fahrgemeinschaften mit professionellen Fahrern, dauerhaft zwischen öffentlichem Personennahverkehr und Taxiverkehr als neue Verkehrsform eingeordnet werden. Eine Folge dessen wäre aber eine Abschaffung der Rückkehrpflicht für Mietwagen und dass würde das kriminelle Treiben der vielen Uber-Partner legalisieren. Eine solche Gesetzesnovelle würde weiter dazu führen, dass Autos von Uber, Freenow und Co. ohne Aufträge auf der Suche nach den nächsten Fahrgästen durch die Innenstädte kreisen. Weiter soll die Ortskundeprüfung für Taxen durch eine Fachkundeprüfung ersetzt werden und der Verkehrsminister Scheuer und die Union möchten keine Vorbestellfrist für Mietwagen einführen. 
Das kann so nicht funktionieren und würde den schleichenden Tod des Taxigewerbes bedeuten. Wir fordern „faire Regeln für alle”!
Es wartet noch viel Arbeit auf uns, viele Gespräche sind mit den Verantwortlichen noch Notwendig, um noch eine Wende der Änderungen zu erreichen.
Wie unserer Geschäftsführer des Bundesverbandes Michael Opermann auf der Kundgebung gesagt hat: „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende“. Wir geben nicht auf. 
 Leszek Nadolski

Kein Freibrief für Uber durch Scheuers PBefG-Novelle

2021-02-17T19:20:13+00:00Februar 17, 2021|

Berliner Taxi-Gewerbe demonstriert am Freitag vor der CDU-Zentrale

Das Berliner Taxi-Gewerbe wird am kommenden Freitag (19.02.2021) vor dem Konrad-Adenauer-Haus im Bezirk Tiergarten gegen die geplanten Änderungen im Personenbeförderungsgesetz demonstrieren. Die Debatte zur Gesetzesnovelle in der vergangenen Woche im Bundesrat hat gezeigt, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und die Union einen Freibrief für Uber und Co planen. Deshalb führt dieser Korso vom Ehrenmal auf der Straße des 17. Juni zur CDU-Zentrale. CDU und CSU haben bisher alle Initiativen für eine Vorbestellfrist für Mietwagen blockiert. Sollte dies so bleiben und keine Vorbestellfrist im Gesetz verankert werden, kann sich Uber die Rosinen aus dem Kuchen picken und dem Taxi-Gewerbe droht relativ schnell das Ende!

Eine Gesetzesnovelle ohne Vorbestellfrist für Mietwagen würde weiter dazu führen, dass Autos von Uber, FreeNow und Co ohne Aufträge auf der Suche nach den nächsten Fahrgästen durch die Innenstädte kreisen. Noch mehr Verkehr in den Stadtzentren wären die logische Folge, weil dort die meisten Kunden zu erwarten sind. Demgegenüber wären an den Stadträndern und auf dem Land kaum noch Fahrzeuge verfügbar. Das kann nicht im Interesse der Allgemeinheit sein.

Das Taxi-Gewerbe ist nicht die einzige Stimme, auch kommunale Spitzenverbände oder der Verband der Verkehrsunternehmen (VDV) fordern eine Vorbestellfrist.

Wir sind offen für eine Gesetzesnovelle, wenn sie faire Regeln für alle beinhaltet. Mietwagen von Uber und FreeNow sollen die gleichen Rechte wie Taxis bekommen, ohne deren Pflichten zu übernehmen. Das kann nicht funktionieren und würde den schleichenden Tod des Taxi-Gewerbes bedeuten. In anderen Ländern ist das schon zu erleben. Mit diesem Protest wollen wir die Union davor bewahren, einen großen Fehler zu machen, der die Mobilität in diesem Land nachhaltig gefährdet.

Ihre Ansprechpartner zu der Demonstration bei der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.

Carsten Reichert / Leszek Nadolski

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