Die Kundgebung vor dem Dienstsitz von Senatorin Regine Günther war ein voller Erfolg. Aber auch auf der Bundesschiene muss weiter der Druck aufrecht gehalten werden. Aus diesem Grund haben sich der Geschäftsführende Vorstand der Berliner Taxi – Innung Leszek Nadolski und Rolf Feja, sowie das Vorstandsmitglied Danielo Baltrusch mit Andreas Wagner, dem verkehrspolitischen Sprecher der Linken – Fraktion im Bundestag, zu einem Meinungsaustausch in seinem Büro im Bundestag getroffen. Schon auf der Kundgebung hatte Harald Wolf von den Linken dem Gewerbe und dessen Forderungen die Solidarität seiner Partei zugesagt. Von Andreas Wagner gab es nun die Information, dass die Linken bereits einen Antrag im Bundestag eingebracht haben, der die Forderungen des Taxi – Gewerbes noch einmal auf die Tagesordnung bringt. Andreas Wagner nahm auch für seine weitere parlamentarische Arbeit die Wünsche des Taxi – Gewerbes auf. Angesprochen wurde die Einführung einer Karenzzeit von 60 Minuten für die Vermittlung von Mietwagenaufträgen, übrigens auch ein Antrag der Landes – SPD für den Bundesparteitag, sowie die Beibehaltung der Rückkehrpflicht für Mietwagen. Andreas Wagner bekräftigte noch einmal die Einstellung seiner Partei, die das Taxi – Gewerbe als einen unverzichtbaren Bestandteil des ÖPNV sieht und welches daher, auch im Interesse der Verbraucher, gegen alle Ubers dieser Welt geschützt werden muss. Nach dem obligatorischen Foto wurde noch das nächste Treffen für den Herbst vereinbart.

Rolf Feja