Betreuungsdienst für behinderte am Flughafen BER

2020-11-30T09:06:18+00:00November 30, 2020|

Betreuungsdienst für behinderte und mobilitätseingeschränkte Gäste am Flughafen BER

Als uns die Nachricht erreicht hat, dass am neuen Berliner Flughafen BER kein Betreuungsdienst für die mobilitätseingeschränkte Gäste existiert, dachten wir, dass es sich hier um einen Kommunikationsfehler handelt. Nach einer persönlichen Überprüfung mussten wir aber leider feststellen, dass die Informationen unserer Fahrgäste leider zutreffend sind und dass obwohl auf der Internetseite des Flughafens geschrieben steht, dass ein kostenloser Mobility Service zu Verfügung steht. Traurige Tatsache ist jedoch, dass die mobilitätseingeschränkten Gäste am neuen Flughafen auf sich selbst angewiesen sind. Zusätzlich möchten wir noch anmerken, dass Taxifahrer, die einer Fahrt zum Flughafen BER aufgrund des fehlendes Dienstes anschließend die Gäste zum Gate begleiten, zusätzlich Parkgebühren entrichten müssen. Denn die kostenlose Parkzeit ist ohne Ausnahmen auf 10 Minuten begrenzt. Die 10 Minuten Parkzeit ist vielleicht für Menschen ohne Handicap völlig ausreichend, aber bis ein Rollstuhl und weiteres Gepäck  zum weiteren Transport bereit sind, ist auch mal mehr Zeit notwendig als diese 10 Minuten. Ein Weltstadt-Flughafen in dem einfache Reisebedürfnisse nicht erfüllt werden können ist nur peinlich. Uns ist durchaus bewusst, dass der Flughafen sich in einer finanziellen Krise befindet, aber dass nicht mal ein Notdienst zu Verfügung steht, ist mehr als Grenzwertig. Wir appellieren an die Verantwortlichen diesen Zustand so schnell wie möglich zu beenden, damit auch die Menschen mit Handicap Ihre Reiseziele leichter erreichen können.

Der Vorstand

Abschied von Tegel!

2020-11-08T19:16:05+00:00November 8, 2020|

Heute am 08.11.2020 sind am Flughafen Tegel die Lichter ausgegangen. Ich und viele unserer KollegInnen sind am Samstag und Sonntag nochmal zum Flughafen herausgefahren, um Abschied von Berlins legendären Flughafen zu nehmen. Viele Erinnerungen und Emotionen haben mich dabei begleitet und sind in den Vordergrund meiner Gedanken gerutscht. Tegel war ein Ort, wo viele von uns sich regelmäßig getroffen haben, ein Ort des sozialen Austauschs für das Berliner Taxigewerbe. Hier habe ich auch in den 90er Jahren meine ersten Schritte in die Taxiwelt getan. Der Flughafen war für mich ein zentraler Baustein für mein Taxi-Dasein. Er war auch ein Ort, wo wir demonstriert, protestiert oder unsere Demos gestartet haben. Es war ein zweites zu Hause für viele von uns.

Adieu, TXL! So einen Flughafen wie Berlin-Tegel wird es nie mehr geben.

Leszek Nadolski

#DurchDieKriseNurGemeinsam

2020-11-05T05:50:01+00:00November 5, 2020|

Der Bundesverband gehört zu den Erstunterzeichnern eines gemeinsamen Appells an die Bundesregierung. Durch das Wegfallen von Gastronomie, Tourismus, Kunst- und Kulturveranstaltungen, brechen dem Taxi- und Mietwagengewerbe die Fahrgäste weg. Damit wirtschaftlich und kulturell nicht noch mehr verloren geht, muss den Solo-Selbstständigen und Freiberuflern geholfen werden! 🚕 #durchdiekrisenurgemeinsam

Zum Appell:

https://www.goering-eckardt.de/gemeinsamer-appell-selbstae…/

Protestfahrt zum neuem Flughafen BER

2020-11-05T05:48:49+00:00November 1, 2020|

Am 31.10.2020, fand eine Protestaktion in Form einer Protestfahrt vom Flughafen Tegel zum neuem Flughafen BER statt. Organisiert wurde die Aktion von der Berliner Facebook Taxigruppe. Dazu zusammengefunden haben sich zunächst zwischen 600-700 Fahrzeuge, unterwegs sind jedoch noch etliche dazu gestoßen, so dass wir mit ca. 1000 Taxi am Flughafen BER angekommen sind. Am Ziel gab es dann noch eine Kundgebung, in der erneut starke Kritik und weitreichende Unzufriedenheit gegen die Vereinbarung der Laderechte am neuen Flughafen ausgesprochen wurde. Wir möchten unseren dank an die Organisatoren und an die Berliner Polizei, die uns über die Autobahn und durch die Straßen Neuköllns begleitet hat, aussprechen. Dieses Mal hat die Polizei ausgezeichnete Arbeit geleistet, aber auch die Kollegen waren während der Protestfahrt sehr diszipliniert. Insgesamt eine sehr friedliche Demonstration. Wir hoffen, dass wir gemeinsam ein Zeichen an die Verantwortlichen senden konnten, dass für die Problematik der Laderechte immer noch Nachbesserungen nötig sind.

Leszek Nadolski