Eine kleine Infrarot-Videokamera, an der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett montiert, wird mit ihrem 90 - Grad - Weitwinkelobjektiv auf die Fahrgastpositionen zur Überwachung aller Fahrgäste eingesetzt. Laut einem Polizeigutachten "ist die Präventivwirkung zur Vermeidung von Fahrpreisprellerei, Belästigung und Überfall bei diesem System am höchsten." Unsere eigene Praxis bestätigt dies eindrucksvoll. In über 10 Jahren als "Nachteulen" arbeitend hatten wir nur 2 mal "unartige" Fahrgäste, die sich von der Kamera nicht abhalten ließen, dem Taxifahrer das Nervenkostüm anzukratzen! Grundsätzlich also können wir unseren videogesicherten Arbeitsplatz in dieser Zeit als "rollendes Sanatorium" für den Taxifahrer bezeichnen. Die Kamera versieht ihren Dienst nun schon im 2. Taxi, der Videorekorder musste trotz der thermischen Belastung (im Sommer bis zu 50° – 60°C) erst nach 8 Jahren ausgewechselt werden! Da die digitale Ausführung im Gegensatz zum bisherigen mechanischen Videorekorder eigentlich gar keine Verschleißteile hat, erhöht sich die Nutzungsdauer entsprechend.
Die Taxi-Videoüberwachungskamera ist wegen der "e1-Zertifizierungspflicht" nur noch mit Speicherung digitaler Fotos erhältlich Der Einbau alter Geräte in neuere Fahrzeuge zwecks Aufnahmen sowohl mit Bild- und Tonaufzeichnung auf handelsüblichem Videoband sind aus o. g. Grund nicht mehr erlaubt.
Die 6 Infrarot-LEDs der Kamera ermöglichen selbst bei völliger Dunkelheit ohne Innenbeleuchtung durch die extrem hohe Lichtempfindlichkeit von 0,1 Lux noch mehr als nur Konturen der Insassen zu erkennen!
Das 32 MB-Speichermodul zeichnet im Ringspeicherverfahren bis zu 3 Bilder pro Sekunde auf. Dabei werden die ältesten der maximal 2000 Bilder bei einer Neuaufnahme automatisch gelöscht.
Der Name des Kunden sowie Datum, Uhrzeit, Abholadresse und Fahrziel werden sowieso nicht aufgezeichnet!
An den Scheiben wird zur juristischen Absicherung durch nach innen und außen lesbare Aufkleber mit Piktogrammen sowie natürlich auch zur Abschreckung darauf hingewiesen. Am wirkungsvollsten sind sie oben neben der B-Säule angebracht.
Ein Nebeneffekt eines so überwachten Fahrzeugs ist sicher auch der höhere Schutz vor Einbruch und Diebstahl.
Beim bisherigen Hersteller lag der Verkaufspreis bei 849,00 Euro plus Mehrwertsteuer + Versand.
Die Komplettanlage, besehend aus Kamera TX2000 + Rekorder TTR 1000 für digitale Fotos ohne Ton erhält man bei "taxi-tolols" jetzt zum Preis von 559,00 Euro plus Mehrwertsteuer + Versand (Stand März 2006).
Nicht zu unterschätzen ist die Erhöhung der Selbstdisziplin des Taxifahrers im Streitfall: Ein besonders besonnen handelnder Taxifahrer hat für den Fall einer Vorlage der Fotosequenz bei Gericht eine noch nie da gewesene sichere Position inne, denn er ist "immer einer mehr als die anderen!"
Der 12 Volt - Rekorder wird versteckt als Blackbox eingebaut. (Außenmaße B.80 x H.70 x T.20 mm) Er arbeitet zuverlässig von –20°C bis +70°C. Handwerklich begabte Kollegen können die Anlage dank einer beiliegenden guten Einbauanleitung selbst installieren. Bei Übernahme der Komponenten ins nächste Taxi kann auf den Ausbau des Kabelsatzes verzichtet werden, da dieser wie auch alle anderen Komponenten einzeln nachzubestellen sind. Auch bei Fahrzeugen mit CAN-Bus-Technik ist ein Anschluss möglich.
Für preiswerte 559,00 Euro plus MWSt. zuzüglich Einbau (Stand März 2006), bieten sich derzeit drei Vertragswerkstätten in Berlin an:
Auf Anfrage benennt die Firma "taxi-tolols" gerne Einbauwerkstätten außerhalb Berlins.
Die Preise erscheinen auf den ersten Blick hoch. Bei einer angenommenen Nutzungsdauer der Videoüberwachung von 5 Jahren ergibt sich bei 11 mal monatlich nur 20 Schichten ein Preis von arbeitstäglich 0,51 Euro! Dafür bekommt man nicht einmal eine Bockwurst! Bei Großfirmen mit teils doppelt ausgelasteten Fahrzeugen auf 365 Tage gerechnet ergibt sich die erstaunliche Summe von 0,31 Euro pro Fahrzeug täglich! Das sollte ihnen die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter schon wert sein!